90. Stück: Kinojahresrückblick 2017 – Die 10 schlechtesten Filme

Zu einem zünftigen Kinojahresrückblick gehören natürlich auch die Filmflops 2017. Auf geht’s!

10. Atomic Blonde

„Atomic Blonde“ von David Leitch hat mich nicht so vom Hocker gehauen. Der Soundtrack war ganz cool, aber anders als der Trailer es vermuten ließ, wird nicht ein 80er-Kracher nach dem nächsten rausgehauen, sondern es werden nur einzelne Szenen mit Musik untermalt. Das sind dann aber auch die Highlights dieses insgesamt eher mauen Thrillers. Gut, Charlize Theron ist schon eine coole Socke und als Top-Agentin überzeugend. James McAvoy spielt den durchgeknallten, zwielichtigen Percival auch ganz gut. Sofia Boutella darf hübsch aussehen und macht das prima.

Die mise en scène kann man auch noch lobend hervorheben, die ist wirklich sehr stylish, ebenso die Kostüme (da habe ich 1989 modisch aber gaaanz anders in Erinnerung). Na ja. Aber da hört es dann halt leider auch schon auf. Man wollte wohl eine raffiniert vertrackte Story voller überraschender Wendungen und Ränkespiele inmitten des ausgehenden Kalten Kriegs zeigen. Darüber hat man aber offenbar völlig vergessen, sich mit der Figurenzeichnung etwas Mühe zu geben. Die Akteure wirken alle holzschnittartig, schablonenhaft und flach. Sie erzeugen keinerlei Sympathie oder Antipathie, es ist einem wurscht, was mit ihnen passiert.

Und dann kann noch so viel in einer Geschichte passieren – wenn es einem wurscht ist, wem dieser ganze Kladderadatsch widerfährt, ist einem auch die Handlung wurscht und dann kann man den Film insgesamt spannungsmäßig in die Tonne kloppen.

Fazit: Hübsche Fassade, nicht viel dahinter. Muss man nicht gesehen haben. Schade.

9. A Cure for Wellness

„A Cure for Wellness“ von Gore Verbinski glänzt mit tollen Bildern und enttäuscht mit einer mauen, wirr erzählten Story. Das ist schon wieder so ein Film, der nicht für normale Zuschauer, sondern für Filmstudenten gemacht ist, die ein Hausarbeitsthema brauchen. Zu analysieren und interpretieren gibt es viel: die Symbolkraft der Bilder und Motive, die intertextuellen Verweise auf Thomas Manns „Der Zauberberg“ (unerträglicher Schinken, nebenbei bemerkt) und Franz Kafkas „Das Schloss“ (merkwürdig und rätselhaft, bricht mittendrin ab und hinterlässt den Leser ratlos). Man kann auch das Genre Gothic Novel darin wiederfinden und einen Bezug zur schwarzen Romantik und den „Nachtstücken“ von E. T. A. Hoffmann herstellen, wenn man es drauf anlegt. Nicht zuletzt ist der Film außerdem eine Coming-of-Age-Geschichte und enthält etwas Sozialkritik, da der junge Lockhart das seelenlose Karrierestreben verkörpert, das die ganze Welt 2008 in die Finanzkrise stürzte und immer noch besteht. Durch die Konfrontation mit den Patienten des Sanatoriums erkennt er dann aber, was wirklich zählt, wächst über sich hinaus, lernt wieder zu leben und bla.

Das alles ist ja ganz hübsch. Aber es ist auch prätentiös, überambitioniert, eitel und selbstverliebt. Die Handlung und Logik der Erzählung und erzählten Welt bleiben dabei genauso auf der Strecke wie Spannung und Unterhaltung. Und nein, Unterhaltung und Anspruch schließen sich nicht zwingend aus, wie zum Beispiel der atmosphärisch und in Grundzügen der Geschichte ähnliche Film „Shutter Island“ gezeigt hat. In diesem Fall aber sieht man den Anspruch und die Mühe der Macher, aber es gibt immer wieder Szenen, die für die Handlung keine Rolle spielen und von der Folgerichtigkeit der erzählten Welt her widersprüchlich sind. Wahrscheinlich wollte man das Unheimliche der Geschichte betonen und deswegen ein paar ambivalente Bilder mittenhinein klatschen, aber gerade wenn man Ambivalenz herstellen will, muss man auf Logik achten.

Wenn eine Interpretationsmöglichkeit (z. B. „war alles nur geträumt“) genauso viel Sinn ergibt, wie eine dem entgegengesetzte Interpretationsmöglichkeit (z. B. „war alles Realität“), dann entsteht Ambivalenz, das Unheimliche, und das ist spannend. In diesem Fall aber gab es zum Ende nur eine schlüssige Interpretationsmöglichkeit und dass da zwischendurch noch ganz plump versucht wurde, eine weitere Interpretation zu ermöglichen, wirkte einfach nur gewollt und konstruiert.

Fazit: Kann man sich sparen. Es sei denn, man ist Filmstudent und auf der Suche nach einem Hausarbeitsthema.

8. A Ghost Story

„A Ghost Story“ von David Lowery ist der zweite Film dieses Jahr, den ich vorzeitig verlassen habe. Insofern als kleine Einschränkung, bevor ich diese Entscheidung begründe, meine Kritik wird sehr subjektiv. Objektiv betrachtet lässt sich sagen, dass Filmkritiker und Filmwissenschaftler den Film bestimmt klasse finden. Aus künstlerischer Sicht gibt es nichts zu meckern, die Erzählweise, die Inszenierung, die Kameraführung und Filmsprache sind ästhetisch schon … interessant. Na ja, aber wie das auch bei Essen ist, das interessant schmeckt, … dieser Film ist einfach sterbenslangweilig.

Es gibt keinerlei Möglichkeit, sich in die Figuren einzufühlen – sie haben noch nicht einmal Namen – die Kamera stellt sich irgendwo hin und filmt dann kommentarlos, was passiert. Problem: Es passiert nichts. Oder fast nichts. Wir sehen ein stinknormales Pärchen, das sich offenbar liebt, aber nicht auf eine außergewöhnliche Art und Weise, sondern ganz normal, wie im richtigen Leben. Gut, Realismus, Authentizität, Bla. Aber wenn ich das richtige Leben haben will, dann gehe ich nicht ins Kino, sondern vor die Tür.

Dann gibt es kaum Dialoge, die Kamera zeigt minutenlang (gefühlt stundenlang) dieselbe Einstellung, ab und zu latscht dann mal einer der Schauspieler ins Bild und wieder hinaus, und es wird seeehr viel geschwiegen. Schon klar, das soll dann poetisch sein oder so. Aber die besten Gedichte sind kurz. Das ist ja gerade der Witz an Lyrik. Also, der Film wäre sicherlich genauso künstlerisch ansprechend, dafür aber einigermaßen unterhaltsam gewesen, hätte man ihn auf 10-15 Minuten heruntergekürzt.

Musik gibt es auch kaum, was ja nicht unbedingt ein Manko sein muss, aber da in diesem Film einfach mal gar nichts passiert, hätte man sich doch über ein paar traurigschöne Melodien mehr gefreut.

Die Schauspieler spielen gut, aber sie spielen halt für sich und nicht fürs Publikum. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass der Film für die Schauspieler und den Regisseur, vielleicht noch für die Kritiker und Filmwissenschaftler gemacht wurde – aber nicht für die Zuschauer. Der Unterhaltungswert geht gegen Null, die 1,5 Sternchen gibt’s für die interessante Ästhetik.

Jedenfalls, als Rooney Mara dann 15 Minuten lang einen Kuchen aß und es hörte einfach nicht auf und sie isst ohne Scheiß den ganzen verdammten Kuchen auf!!! Dann sind wir gegangen. In dem Moment hat sie zwar den Kuchen aufgegessen und schickte sich an, selbigen ins Klo zu reihern, aber da waren wir dann schon zu dem Schluss gekommen, dass es wohl in diesem unerträglich langatmigen Stil weitergehen würde – und haben uns auf den Heimweg gemacht.

Fazit: Wenn man den Trailer gesehen hat, muss man den Film nicht mehr sehen. Oder man schaut ihn im Fernsehen, wenn man mal nicht schlafen kann. Lohnt sich nicht.

7. Dunkirk

„Dunkirk“ von Christopher Nolan war zwar nicht schlecht gemacht, ich fand ihn aber trotzdem langweilig. Deswegen drösel ich meine Kritik dieses Mal ein wenig auf: Erst beschreibe ich, was an dem Film gut war, dann, warum ich dennoch eingeschlafen bin. Die Bewertung setzt sich ebenso zusammen: 3 Sterne für den Film als solches, 0 Sterne von mir persönlich, also 1,5 Sterne im Durchschnitt.

„Dunkirk“ ist in einem dokumentarischen Stil gedreht, das Geschehen wird relativ wertfrei gezeigt, ohne dass sich eine deutliche Erzählinstanz einmischt. Dadurch wirkt der Film unvermittelt und authentisch. Raffiniert ist die Idee, die Ereignisse am Strand von Dünkirchen im Jahr 1940 aus drei verschiedenen Perspektiven in drei verschiedenen zeitlichen Abläufen zu zeigen. Die Ereignisse an Land mit den jungen Soldaten beschreibt eine Woche vor der Evakuierung, die Ereignisse an Bord des Fischerbootes finden innerhalb eines Tages statt, die Ereignisse in der Luft mit den Piloten innerhalb einer Stunde. Da muss man eigentlich die ganze Zeit aufmerksam bleiben, um da den Überblick zu behalten.

Und das führt mich auch schon direkt zu den Gründen, weshalb ich „Dunkirk“ doof fand. Dieser dokumentarische Stil ohne erzählerische Vermittlung ist total anstrengend. Authentizität macht eben noch lange keinen guten Film aus. Die Story fehlte komplett. Die Figuren hatten null Profil, boten null Identifikationsmöglichkeiten, waren unsympathisch, langweilig und austauschbar. Zumal die Schauspieler auch alle mehr oder weniger gleich aussahen, nur der blonde Sohn vom Fischerboot-Kapitän stach optisch heraus. Sonst war ich die ganze Zeit verwirrt, weil ich nicht genau wusste, wer wer ist. Die Schauspieler waren außerdem nicht sehr gut, vor allem Harry Styles sollte zurück zu seiner Boyband gehen und das mit der Filmerei lassen. Ich war am Ende ganz überrascht, als Tom Hardy plötzlich zu sehen war – ich hatte völlig vergessen, dass er da ja mitspielt. Cillian Murphy und Kenneth Branagh erkennt man auch, aber sonst … Einheitsbrei.

Gut, das war wohl dem Ziel der Authentizität geschuldet. So sahen die Soldaten und jungen Männer damals halt aus. Aber die Verwirrung hört ja nicht dabei auf. Man bekommt nur am Anfang die Sache mit den drei Zeitebenen mitgeteilt. Danach gibt es keinerlei Hinweise zu Datum und Uhrzeit. Wer es also da nicht geschnallt hat, kommt völlig durcheinander. Außerdem gibt es überhaupt keine Spannungskurve. Es bleibt von Anfang bis Ende auf einem hohen Level an Gerummse und Gewummer, sodass man von der Reizüberflutung völlig erschlagen wird. Der dröhnende Score von Hans Zimmer verschlimmert diesen Effekt auch noch. Bei sowas schlafe ich immer ein und das ist bei so einem Film, der keine Erzählinstanz als Orientierung für den Zuschauer bietet, natürlich Mist, weil man dann überhaupt nicht mehr durchblickt.

Schließlich muss ich noch ergänzen, dass ich mit Kriegsfilmen im Allgemeinen nicht viel anfangen kann. Antikriegsfilme mag ich, aber Nolan hat mit „Dunkirk“ keinen wirklichen Antikriegsfilm vorgelegt. Man kann ihn so interpretieren, man kann ihn aber auch als Kriegsfilm sehen. Das liegt an der dokumentarischen, neutralen Haltung des Films. Die Soldaten, die Leidtragenden des Kriegsgeschehens, hatten leider zu wenig Profil, um mit ihnen mitzufühlen. Bei den Piloten sah man fast nur die Augen (wie gesagt, Tom Hardy habe ich erst am Ende erkannt) und die Handlung in der Luft ist sehr hektisch. Auch keine gute Voraussetzung zum Mitfühlen.

Es blieben also eigentlich nur die drei Menschen auf dem Fischerboot. Und sicher, sie spiegeln die damalige Haltung der Daheimgebliebenen im zweiten Weltkrieg wider. Alle sind von der omnipräsenten Kriegspropaganda völlig verblendet und mit schwachsinnigen Ideen von Heldentum und Männlichkeit und Ehre und Vaterlandsblabla zerschwurbelt. Aber wenn man das nicht weiß, weil man in Geschichte aufgepasst hat, anständig erzogen wurde und gern ins Museum geht, um sich Ausstellungen zu Propaganda anzuschauen, dann glaubt man diesen Quatsch eventuell selbst. Das war mir zu pathetisch-patriotisch geschildert und ohne Sympathieträger, der sich diesem Unsinn entgegen stellt, hat man es als Zuschauer schwer, da zu differenzieren. Klar, es gab Cillian Murphy als traumatisierter Soldat als Gegenpart. Aber der wirkte unsympathisch.

Fazit: Wer Kriegsfilme mag und gut ausgeschlafen ist, kann sich „Dunkirk“ ja mal anschauen und sich selbst ein Bild machen. Der sollte sich von meiner persönlichen Abneigung gegenüber solcher Machwerke nicht abschrecken lassen. Wer meine Kritik nachvollziehen kann, sollte sich lieber noch mal „Im Westen nichts Neues“ oder „Full Metal Jacket“ oder „Good Morning, Vietnam“ ansehen.

6. Der Dunkle Turm

„Der Dunkle Turm“ von Nikolaj Arcel hat mich sehr enttäuscht. Eigentlich dachte ich, meine Erwartungen nicht sonderlich hochgeschraubt zu haben, da die Kritiken mau waren und es hieß, es wäre ein Best-of-Potpourri aus allen 8 Bänden der Fantasy-Buchreihe von Stephen King, keine werkgetreue Umsetzung. Zudem habe ich bislang nur den ersten Band gelesen und meinte daher, so schlimm könne der Film schon nicht werden. Außerdem: Idris Elba als Revolvermann Roland Deschain von Gilead und Matthew McConaughey als Der Mann in Schwarz? Was kann da schon schiefgehen?

Einiges.

An den beiden erwachsenen Schauspielern liegt es nicht, die machen ihre Sache prima und füllen ihre Rollen mit ihrem Charisma glaubwürdig aus. Matthew McConaughey trifft den Tonfall des Mann in Schwarz aus dem Buch hervorragend, eine Mischung aus amüsiert-arrogantem Zynismus, Kälte, Grausamkeit und Intelligenz. Ein wenig irritiert war ich nur von der wächsernen Struktur seines Gesichts in den Nahaufnahmen – schon wieder ein Botox-Opfer? Idris Elba ist perfekt für die Rolle des einsamen, desillusionierten und zwielichtigen Revolvermanns, der allmählich zum Ersatzvater für den Jungen Jake wird.

Der Schauspieler von Jake, Tom Taylor, spielt zwar soweit ganz gut, aber er ist für die Rolle leider ein paar Jahre zu alt. Ich will ja nicht sagen, dass es in dem Buch so-und-so war, aber in dem Buch ist Jake etwa 12 Jahre alt und eindeutig noch ein Kind. Der Jake im Film ist ein Teenager. Es ist aber meines Erachtens für die Geschichte von Bedeutung, dass Jake kein pubertierender Teenie ist, sondern ein verängstigtes, scheues, verunsichertes Kind. Ansonsten fällt es schwer, emotional mit ihm mitzufiebern, weil man den Eindruck hat, der kommt schon klar und kann sich selber helfen. Schießunterricht bekommt er obendrein auch noch, denn – wie wir ja alle wissen – kann nur ein guter Kerl mit einer Waffe schlechte Kerle mit Waffen aufhalten. Ein Grundsatz, den ich, lässt man Ironie und Sarkasmus beiseite, vollkommen bescheuert finde. Die Geschichte hat gelehrt, dass eher der Spruch „Gewalt erzeugt Gegengewalt“ zutrifft.

Man hat also keine wirkliche Identifikationsfigur in dem Film, was das Ganze schon mal schwierig macht. Obendrein hat man sich wohl mit der Idee des Best-of-Potpourris zu viel vorgenommen. Es funktioniert so einfach nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob bereits das Drehbuch Murks war oder ob sie hinterher mit dem Schnitt den Film versaut haben – vermutlich beides. Jedenfalls ist die Handlung völlig zerfahren, ausgefranst und oberflächlich. Hektisch springt das Geschehen zwischen Mitt-Welt und der Erde hin und her, dann muss man ja noch das mit dem Shining erklären, Familienprobleme und ein Trauma hat Jake auch noch (im Buch kann er sich kaum noch an seine Vergangenheit erinnern), und Ach ja! War da nicht noch was mit so einem Dunklen Turm?

Also aus erzählerischer Sicht ist das eine Katastrophe – und das bei Stephen King als Vorlage. Da hätte man sich doch einfach nur etwas enger am Buch zu orientieren brauchen, anstatt völlig unentschlossen zwischen Neuinterpretation, Hommage und eigenständigem Werk hin und her zu wanken und hinterher nichts davon wirklich zu sein. Mittendrin ploppen auf einmal in dem eigentlich düsteren, melancholischen Grundton des Films ein paar Gags auf (die auch ganz lustig sind, aber einfach überhaupt nicht zum Rest passen). Und bei dieser inkonsequenten Erzählweise bleiben Logiklöcher nicht aus. Roland widerspricht sich selbst, die Figuren scheinen ihre Handlungen nicht ganz zuende zu führen, es werden tausend Fässer aufgemacht – und keines wieder verschlossen. Mein Eindruck ist, da haben zu viele durchaus kreative Menschen zu viele Ideen gehabt – einige gut, andere schlecht – und wollten die partout mit in diesen Film quetschen. Und sowas geht eigentlich nie gut aus.

Fazit: So schade um das verschenkte Potenzial. Ich würde vom Kinobesuch abraten. Lest lieber die Bücher, ich für meinen Teil werde mir bei Gelegenheit die anderen sieben Bände auch noch zu Gemüte führen.

5. Plan B – Scheiß auf Plan A

„Plan B – Scheiß auf Plan A“ von Ufuk Genç und Michael Popescu hätte ein witziger Action-Klamauk werden können. Hätte man den Film auf ca. die Hälfte zusammengekürzt und sich durchgängig nicht ernst genommen, wäre nicht so extrem aufgefallen, dass die vier Jungs wirklich nicht spielen können. Also: gar nicht. Leider spielen sie so schlecht, dass sie sogar die professionellen Schauspieler wie Gedeon Burkhard oder Julia Dietze damit anstecken.

Trotzdem gibt es 1,5 Sternchen und nicht nur einen halben Stern, weil man den Jungs ansieht, dass sie Spaß an der Sache hatten. Und ich kann mir auch vorstellen, dass alle anderen Beteiligten sich ebenfalls wunderbar amüsiert haben während des Drehs. Außerdem gibt es ein paar wunderbar trockene, coole und witzige Sprüche und einige gelungene Gags. Die Geschichte ist außerdem so herrlich absurd und over the top an den Haaren herbeigezogen, dass es schon wieder lustig ist.

Doch dann nimmt sich der Film zwischendurch auch furchtbar ernst und schmeißt mit abgelutschten Plattitüden à la „Du mußt nur an dich glauben, dann schaffst du alles“ um sich. Aber es bleibt nicht bei harmlosen Kalenderweisheiten wie dieser, einige der Mottos sind ziemlich grenzwertig. Vor allem der Spruch „Lieber für etwas sterben als für nichts zu leben“ ist ja nun wirklich völliger Käse. Es ist ja wohl klar, dass man ausreichend Gründe zum Leben hat, wenn man Gründe hätte, für die es sich zu sterben lohnt. Und wenn man tot ist, kann man die gar nicht mehr genießen. Außerdem sind dann alle traurig, die einen gut leiden können. Das ist doch Mist. Immerhin wurde dieser Spruch nicht im religiösen oder patriotischen Kontext benutzt. Das ändert aber nichts daran, dass er gefährlicher Schwachsinn ist und Teenagern – die zur Hauptzielgruppe des Films zählen dürften, ich bin eigentlich schon viel zu alt – einen ziemlich üblen Flo ins Ohr setzen kann.

Na ja, und dann war der Film einfach viel zu lang und von der Dramaturgie her zu eintönig. Es gab immer ein Stückchen Handlung, dann eine lange Kampfszene. Dann wieder etwas Handlung und wieder eine lange Kampfszene. Die Choreografien der Prügelszenen ähnelten sich obendrein auch noch stark. Dadurch kam weder ausreichend Spannung noch genug Tempo auf, die eine Actionkomödie braucht, um wirklich von Anfang bis Ende zu unterhalten.

Fazit: Schade, ein durchaus sympathischer Haufen, die vier Freunde, aber die Umsetzung ist leider zu dilettantisch geraten. Und die ernst gemeinten Sprüche nerven. Lohnt sich nicht.

4. Assassin’s Creed

„Assassin’s Creed“ von Justin Kurzel war der erste Film, den ich dieses Jahr im Kino gesehen habe, und gleich ein Volltreffer … als Kandidat für den schlechtesten Film des Jahres. Dass er überhaupt ein halbes Sternchen bekommt, ist dem Umstand geschuldet, dass man nicht null Sterne vergeben kann, und dass Optik und Effekte ganz OK sind. Der Rest aber ist Schrott. Aber der Reihe nach: Die Geschichte allein ist schon vollkommen hanebüchen und an den Haaren herbeigezogen. Aus unerfindlichen Gründen wollen Mitglieder des Templerordens die Weltherrschaft an sich reißen und die Menschheit versklaven (was sie mit ihrer Zeit anfangen, wenn sie dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt haben, bleibt indes ungeklärt). Zu diesem Zweck benötigen sie den Apfel Edens, also die Frucht vom Baum der Erkenntnis, den Eva gepflückt hat. Allein das Wort „Apfel“ ist schon derart profan, dass das Ganze völlig lächerlich wirkt. Noch alberner wird es, als man das gammelige Obst zu Gesicht bekommt und klar wird: die laufen alle hinter einer dämlichen Boccia-Kugel hinterher.

Jedenfalls, in dieser Boccia-Kugel ist irgendwie der DNA-Code-Dingens für den Freien Willen des Menschen drinne, und wenn man den Apfel in die Hand nimmt, fängt er an zu leuchten und man kann die Gedanken aller Menschen kontrollieren. Wie dem auch sei, die Tempelritter sind hinter dem Zauberbällchen her, was den sogenannten Assassinen nicht in den Kram passt. Die haben nämlich ein Kredo. Das besagt, dass sie frei sind und alles dürfen und nichts dagegen haben, dafür zu sterben. Und sie können gut kämpfen und auf Dächern cool herumposen wie die Ringeltauben.

Nun hätte man ja aus diesem Ansatz mit dem Freien Willen einen spannenden philosophischen Überbau schaffen können. Hat man aber nicht. Die Boccia-Kugel ist nichts weiter als ein Hitchcockscher McGuffin, ein Vorwand, um zwei gegnerische Parteien aufeinander losgehen zu lassen. Das ist aber noch nicht die einzige vertane Chance. Callum Lynch, die Hauptfigur, gespielt von einem heillos unterforderten Michael Fassbender, hat als Kind mit angesehen, wie sein Vater seine Mutter tötete, und wurde darob selbst zum Gewalttäter. Später wird er dann hingerichtet, in Wahrheit lebt er aber noch und kommt in die Forschungseinrichtung von Dr. Sophia Rikkin, gespielt von der wirklich überbewerteten Marion Cottillard. Dort hat er dann reichlich Gelegenheit, seinen durchtrainierten Prachtoberkörper pittoresk zu präsentieren. Die Ärztin erklärt, dass sie erforschen will, wie Aggression und Gewalt entstehen und wie sie sich verhindern ließen. Hochinteressant, wie gern hätte ich dazu ein paar Theorien, Gedankenspiele und Anregungen erfahren.

Aber nein, auch das bleibt bloße Behauptung und Vorwand, damit die Tempelritter und Assassinen sich gegenseitig zünftig die Fresse polieren können. Überhaupt spielt Marion Cottillard ihre Sophia auch unterirdisch schlecht. Bedeutungsschwanger hält sie ihre Smokey Eyes und perfekt geschminkten Lippen in die Kamera, trägt ihre eleganten Seidenblusen spazieren und sondert gelegentlich einen Satz ab, den sie jeglicher Bedeutung beraubt. Ihre Figur ist zudem mies konzipiert, ihre Motivation wird überhaupt nicht klar. Erst heißt es, sie lebe für die Forschung und wolle alles daran setzen, ihr Projekt zu verwirklichen und den Kern der Gewalt zu entschlüsseln. Und dann braucht es nur einen abgrundtief dummen Schlussdialog, und sie wirft alle ihre Ideale über den Haufen. „Du weißt, was jetzt passiert.“ „Ich kann das nicht.“ „Doch, du kannst.“ – Dö-döm! (Und auf dem Niveau waren ALLE Dialoge

Zwischendurch wird auch das Thema Generationenkonflikt gestreift, doch das bleibt ebenfalls ohne Folgen, ohne Bedeutung. Ansonsten rennen und hopsen die Assassinen munter durch die Gegend und werden von den Tempelrittern dabei verfolgt, die reichlich angepisst sind, weil ihnen jemand ihre Weltherrschaftspläne zu vereiteln gedenkt. Dass das Ganze in unterschiedlichen Zeit- und Bewusstseinsebenen spielt, hätte spannend werden können, ist aber auch völlig egal.

Fazit: Was. Für. Ein. Scheiß. Kann man sich sowas von sparen! Der war noch nicht einmal unfreiwillig komisch, wie „Ben Hur“, sondern einfach schlecht. Fast genauso mies wie „Jupiter Ascending“ – und das will was heißen.

3. Volt

„Volt“ von Tarek Ehlail war leider sehr enttäuschend. Das Thema, die Geschichte, sind hochaktuell, brisant und spannend. Da hätte so ein fesselnder Dystopiethriller draus werden können. Stattdessen ist das passiert, womit die „Tatort“-Filmemacher immer wieder vielversprechende Stoffe in die Bedeutungslosigkeit auswalzen: Das Privatgeschwurbel eines Einzelnen nahm den gesamten Fokus in Anspruch. Unterlegt wurde die Seelenpein des Polizisten Volt mit sinistrem Unglücksgeraune im Soundtrack, das mit dröhnenden Bässen die zernuschelten Dialoge übertönte.

Überhaupt, dieses Nuscheln! Das ist Til Schweigers Markenzeichen, aber das heißt nicht, dass man sich an ihm ein Beispiel nehmen sollte. Man lernt schließlich in der Schauspielausbildung (und da spreche ich aus Erfahrung) sowohl authentisch als auch deutlich zu sprechen, das ist ja gerade die Kunst, das Handwerk des Schauspielers, ansonsten könnte das jeder Dummdödel machen. Schon klar, das soll natürlich wirken, und alles. Tut. Es. Aber. Nicht!!! Es nervt einfach nur, wenn man nicht versteht, was die Leute sagen.

Außerdem fing die Handlung mittendrin und gleich auf voller Power an, das war nicht mehr zu steigern, und so fiel die Spannungskurve nach dem großen Knall am Anfang kontinuierlich ab. Die Figuren waren allesamt durch die Bank weg unsympathische Arschlöcher, man hat kein Stück mit der Hauptfigur Volt mitgefühlt, der war einfach nur ein völlig kaputtes, seelisches Wrack. Damit das auch jeder versteht, wurden so typisch deutsche, „emotionale“ Szenen eingebaut, die total gekünstelt und albern wirkten. Da boxt Volt in die Luft, vögelt mit einer drogensüchtigen Schabracke in einer zwielichtigen Underground-Spelunke oder taucht mit dem Kopf in der Badewanne unter und brüllt sich die Seele aus dem Leib. Dabei spielt Benno Führmann gut genug, dass man auch ohne diesen affektierten Filmstudentenangeberkram gemerkt hat, dass der Kerl völlig im Arsch ist.

Problem ist, das ist er von Anfang an. Und es ändert sich auch nicht wirklich was. Eigentlich möchte er die ganze Zeit sterben, aber scheint zu unentschlossen, um sich umzubringen. Die Liebesgeschichte mit der Schwester des Toten wirkt völlig an den Haaren herbeigezogen und man wundert sich, wie schnell das geht. Sowieso ist allein schon die Prämisse des Films unglaubwürdig und nicht schlüssig. Offenbar ist es in dieser dystopischen Welt ja so, dass die Armen in diesen Transitzonen dahinvegetieren, und die Reichen in feinen Siedlungen residieren. Die Armen haben gar nichts zu melden, werden ignoriert und keinen interessiert es, was mit ihnen passiert. Außerdem hat Volt ja nicht geplant, den Mann umzubringen, sondern es war halb Notwehr, halb Totschlag im Affekt. Da hätte er doch einfach gleich sagen können, dass er das war, und dann wäre die ganze Sache erledigt gewesen.

Fazit: Wer sich mit der Thematik Parallelgesellschaft in Vororten vs. Polizeigewalt und -willkür auseinandersetzen will, sollte sich lieber noch einmal „Hass“ von Mathieu Kassovitz anschauen. Der Film ist aufgebaut wie eine griechische Tragödie, hat eine starke Spannungskurve und sympathische Figuren, die eine Entwicklung durchmachen und nach klaren, nachvollziehbaren Motiven handeln, deren Schicksal einen kümmert. „Volt“ sollte wohl so etwas ähnliches werden, stattdessen war es eher wie ein überambitionierter, affektierter „Tatort“, wo die Idee noch das Beste an dem Ganzen war. Lohnt sich nicht.

2. Overdrive

„Overdrive“ von Antonio Negret war so belanglos, dass mein Kumpel und ich nach ca. 60 Minuten aus dem Film rausgegangen sind. Nach einem rasanten Start mit coolen Stunts wurde schnell klar: Es gibt keine Story. Die beiden Jungs waren unsympathisch und flach, die Deko-Mädels, die ihnen zur Seite gestellt wurden, damit sie umso viriler wirken, waren unsympathisch und flach und die Bösewichte (ja, es gibt mehrere) waren alle gleichermaßen fiese Psychos. Alle klopfen grenzdebilde Machosprüche um die Wette, zwischendurch scheitern sie mit halbherzigen Versuchen, durch abgeschmackte Kalendersprüche Tiefsinn und Gefühl einzubringen. Scott Eastwood spielt außerdem schlecht, beziehungsweise gar nicht. Er steht nur herum, hält seinen zugegebenermaßen prachtvollen Astralkörper in die Kamera und sieht gut aus.

Die Handlung, sofern vorhanden, entbehrt jeder Logik und Nachvollziehbarkeit. Dass eine „Meisterdiebin“ Polizisten beklaut, ist schon mal komplett dämlich. Dann suchen sich die zwei Brüder völlig willkürlich eine Gurkentruppe zusammen, die sie beim Autoklau unterstützen sollen. Alle stellen sich unglaublich dusselig an, sogar der Oberbösewicht (natürlich ein Deutscher, was denn sonst) ist ein Idiot und sichert sein unfassbar kostbares Auto über eine Alarmanlage, deren Code selbst für kurzsichtige Maulwürfe wie meine Wenigkeit entspannt aus drei Meter Entfernung zu lesen ist.

Ich vermute, dass die Kontaktperson und Komplizen der Jungs ein falsches Spiel betreiben, aber so lange haben wir es in diesem hanebüchenen Unfug nicht ausgehalten, um das mit Sicherheit zu wissen. Einzige Pluspunkte: Die Autos waren wirklich hübsch anzusehen und die Landschaftsaufnahmen von Marseille waren auch schön.

Fazit: Dieser Film ist Murks. Lohnt sich überhaupt nicht. Gut, dass ich dank Kino-Abo nichts bezahlt habe.

1. Alien: Covenant

„Alien: Covenant“ von Ridley Scott fand ich nicht nur total doof, er war auch schlecht gemacht. Die Special-Effects waren schon in Ordnung und in einer Actionszene hat mir ganz kurz der Atem gestockt – deswegen gibt es immerhin einen halben Stern. Aber ansonsten? Mann, war das banane. Und zwar so, dass es an Bananigkeit sogar „Jupiter Ascending“ Konkurrenz macht. Erst fing es sehr langweilig an, die Figuren waren alle flach und klischeehaft gestaltet, und waren überdies durch die Bank weg unsympathisch. Dann wurde es eklig. Dann wurde es wieder langweilig. Zwischendurch war es komplett bescheuert. Dann wieder eklig. Und zum Schluss gab es einen so offensichtlichen Plottwist, dass es einfach nur peinlich war.

Nun sollte ich vielleicht kurz dazu sagen, dass ich „Prometheus“ nicht gesehen habe (und nach diesem Quatsch auch nicht vorhabe, das nachzuholen) und von der „Alien“-Reihe nur den ersten Teil kenne. Der war zwar gut gemacht, aber so wirklich gefallen hat er mir auch nicht, weil die klaustrophobische Atmosphäre mir Übelkeit bereitet hat. Aber wenigstens war er spannend und ging echt an die Nieren. Und man hat mit Sigourney Weaver mitgefiebert.

Aber hier? Meine Fresse, was waren das alles für Trottel? Ein frischgebackener Captain, der wehklagt, dass man ihn nicht schon früher zum Captain gemacht hat, weil er gläubig sei. Es kann natürlich nicht daran liegen, dass er vielleicht kein guter Chef ist? Dass er als Naturwissenschaftler und vermeintlicher Weltraumexperte an ein unsichtbares Wesen glaubt, dass alles erschaffen hat? Naaaain, das kann nicht sein! Oder was ist denn die Daniels am Anfang für eine Lusche? „Ach, eigentlich wollte ich gar nicht ins All und wäre lieber auf der Erde geblieben, aber Dings wollte uuunbedingt am Arsch der Heide im Weltall eine Blockhütte am See bauen, und da bin ich halt mitgeflogen.“ Das Jahr 2104, und das ist alles, was von der weiblichen Emanzipation übrig geblieben ist? Tolle Wurst. Zum Glück bin ich bis dahin tot.

Auf jeden Fall benehmen sich so ziemlich alle Crewmitglieder wie die letzten Dummdödel. „Oh! Ein merkwürdiges, rätselhaftes Signal von einem Planeten, den wir bisher noch gar nicht bemerkt hatten! Lass uns hinfliegen und nachsehen!“ oder „Hui, landen wir einfach mal irgendwo auf dem Planeten und latschen dann einfach durch die Gegend, tatschen alles an, schmeißen unsere Zigarettenkippen in die Gegend und machen gleich mal wieder dieselben Fehler wie auf der Erde. Wir sind fertig mit dem alten Planeten, her mit dem neuen, was kostet die Welt, Jucheiassa!“

Dann wird es wie gesagt eklig, weil die Alienschleimmonster auf den Plan treten. Dann geht es noch total unoriginell um Gottkomplexe, Narzissmus, das, was die Welt im Innersten zusammenhält, Schöpfung und Blockflöten. Ja, genau: Blockflöten. Bis zu dieser Szene unbedingt sitzenbleiben, das ist das Beste am ganzen Film, da immerhin unfreiwillig komisch.

Fazit: Gut, dass ich meine Kino-Abokarte habe und nichts (zusätzlich) bezahlt habe. Dann hat der Schrott wenigstens nichts gekostet und ich habe einen Kandidaten mehr für meine Schlimmste-Filme-2017-Liste am Jahresende. Kurz: Lohnt sich nicht!


Und wie fandet ihr die Filme auf der Liste? Auch schlimm oder ganz OK, vielleicht sogar genial? Schreibt es mir in den Kommentaren 🙂


Hier gibt’s die Filmflops 2016.

Hier findet ihr die Filme, die ich 2015 am furchtbarsten fand.

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4 Kommentare

Eingeordnet unter Film und Fernsehen

4 Antworten zu “90. Stück: Kinojahresrückblick 2017 – Die 10 schlechtesten Filme

  1. Von der Liste kenne ich nur Alien: Covenant und den fand ich nicht so schlecht. Aber wenn du den Original Alien Film nicht mochtest (Schande über dich), dann hatte der von vornerein keine Chance. Die anderen neun Filme wären aber wahrscheinlich auf meiner Liste auch weit vorne gelandet

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  2. Ich wollte eigentlich etwas zu Dunkirk schreiben und über Nationalismus, Schauspieler und Aufmerksamkeit. Aber der Text zu A Ghost Story ist ja noch viel besser. Deshalb Lob für die „mutige“ Meinung und der Aufruf zu mehr Interesse am Kino.

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  3. Ich hab an einigen Stellen sehr herzhaft gelacht. Schön plastisch beschrieben. 😀

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  4. Pingback: Vorsatz 2018: Ma-Go geht auf Reisen… | Ma-Go Filmtipps

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